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Studiengänge und ihre Vorurteile

Bild: Pixabay

Leute reden, tratschen und plaudern gerne – das hört auch nicht in der Uni auf. Somit muss sich jeder Studiengang mit dem einen oder anderen Vorurteil herumschlagen und keiner ist vor Klischees sicher. Wir haben euch hier eine kleine Liste zusammengestellt und mal sehen, wen ihr auf eurem Campus wiederentdeckt. Ein bisschen Spaß muss schließlich sein... ;-) 

BWL

Der BWLer legt viel Wert auf sein Äußeres und sitzt natürlich wie aus dem Ei gepellt in der Vorlesung. Mit Papas Geld kauft er sich Markenklamotten und achtet dabei sehr auf Qualität. Meistens ziert ein kleines Pferdchen die Brust seines Polohemds, aber auch die Gelfrisur darf nicht fehlen. Wohin gegen die typische BWLerin sich ihre Haare zu einem Pferdeschwanz zusammen bindet, an ihren Ohren Perlenohrringe glänzen und ihre Bücher in einer Longchamp Tasche zur Uni trägt.

Jura

Nicht zu verwechseln ist der BWLer mit dem Jura-Studenten, dieser wird des Öfteren als noch arroganter wahrgenommen und kommt auch mal im Anzug zur Uni. Kleider machen bekanntlich Leute und jeder soll sehen, wohin sein Weg einmal gehen wird. Seine Kleidung spiegelt sein Image wieder. Auch seine Hobbies sind in seinem Kleidungsstil wieder zu finden: angefangen vom Jagdstil in Steppjacke bis hin zu Segelschuhen, mit denen er bei der nächsten Segelregatta an den Start geht.

Lehramt

Der Lehramtsstudent ist gut strukturiert und erscheint immer pünktlich zu seinen Veranstaltungen, denn er ist sich seiner Verantwortung bewusst - er wird später einmal die nächste Generation unterrichten und soll somit als Vorbild vorangehen. In den Vorlesungen macht er sich fleißig Notizen und fährt ein ganzes Sortiment an verschieden farbigen Textmarken auf, um wichtige Passagen im Text hervorzuheben. Des Weiteren trägt er seine Bücher in einem Herschel-Rucksack zur Uni oder hängt sich die typische Leder-Lehrertasche über die Schulter.

Geisteswissenschaften

Philosophie, Sozial- oder Kulturwissenschaften – all diese Fachbereiche legen großen Wert darauf, ihr Studium in bequemer Kleidung zu absolvieren. Sie kleiden sich individuell und halten nichts davon, sich anzupassen. Gerne diskutieren sie, wenn sie nicht gerade die nächste Zigarette drehen oder literweise Kaffee/Mate in sich hineinschütten. Auch Pluderhosen sind häufig gesehen und Festivalbändchen zieren das Handgelenk. Im Sommer sind sie gerne mal barfuß unterwegs und gelten als Hippies mit ihren Jutebeuteln, obwohl diese ja mittlerweile zu Mainstream geworden sind. 

Egal ob Maschinenbaustudent im Karo-Hemd, Informatiker mit Band-T-Shirt und Brille oder Psychologiestudent, der sich versucht selbst zu therapieren – Vorurteile und Klischees halten sich über Jahre und das hat einen einfachen Grund: Menschen in Gruppen zu unterteilen macht die Welt ein bisschen weniger komplex. Und wenn wir mal ehrlich sind, laufen wir im Urlaub ja auch nicht dauerhaft in Sandalen und Tennissocken rum.

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