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Zeitmanagement im Studium

Bild: Shutterstock

10.08.2017

Das Semester hat begonnen und schon geht es drunter und drüber. Unterrichtsunterlagen müssen organisiert werden, deine Professoren erwarten erste Hausarbeiten und für die Klausurtermine müssen Lernpläne aufgestellt werden. Währenddessen darfst du nicht vergessen, die Miete zu überweisen und Zeit für Freunde sollte auch noch bleiben. 

Wer alles unter einen Hut bekommen möchte, sollte so früh wie möglich ein gutes Zeitmanagement-System für sich finden und anzuwenden lernen. Besonders im Studienalltag ist eines der größten Erfolgsgeheimnisse eine gute Selbstorganisation und strukturiertes Arbeiten.

Eine Technik, um keinesfalls unter Zeitdruck zu geraten, ist die Anwendung des Eisenhower-Prinzips. Als ehemaliger US amerikanischer Präsident hatte auch Dwight D. Eisenhower täglich viele Aufgaben zu bewältigen und musste Prioritäten setzen. Seine bewährte Strategie lässt sich heute im Studienalltag nutzen.

Die Grundidee des Eisenhower-Prinzips ist eine gezielte und strukturierte Kategorisierung von Aufgaben. Durch die Einteilung in vier Kategorien soll es einfacher werden zu entscheiden mit welcher Aufgabe man sich als nächstes beschäftigt. Dabei gibt es zwei Parameter zu beachten- die Wichtigkeit und die Dringlichkeit.

Das klingt im ersten Moment verwirrend, aber anhand eines Beispiels und der Matrix leicht verständlich. 

Mit der besten Freundin möchtest du bei einem Cappuccino die Sonnenstrahlen genießen. Das ist zwar ein schöner Zeitvertreib, fällt aber weder in die Kategorie dringend noch wichtig. Die Unterrichtsmaterialen für die Prüfung zu besorgen ist hingegen wirklich wichtig. Hat das Semester aber gerade erst begonnen, kannst du damit noch ein wenig warten und dringlichere Aufgaben vorziehen.

Wichtig und dringlich: Diese Aufgaben haben die höchste Priorität. Am Beginn des Tages solltest du immer zuerst in diesem Quadranten nachsehen was ansteht. Hier vermerkst du dir zeitnahe Termine wie Bewerbungsfristen und Abgaben.

Wichtig, aber nicht dringlich: Hier wird alles eingetragen was warten kann, aber auf keinen Fall vergessen werden darf (z. B. Studiengebühren einzahlen).

Dringlich, aber nicht wichtig: Das ist der dritte Quadrant, den du dir bei der Bearbeitung deines Tagespensums vornimmst. Darunter fallen auch oft kleine, schnell zu erledigende Aufgaben wie beispielsweise ein Telefonat. Diese Aufgaben müssen zwar erledigt werden, aber nur nachdem der erste Quadrant leer ist.

Weder wichtig noch dringlich: Aufgaben die hier stehen, können im Fall des Falles unerledigt bleiben (die Shoppingtour mit Freunden, der Kinobesuch oder das Bad putzen).

Bei aller Struktur und Priorisierung sollte aber keinesfalls vergessen werden wie wichtig Pausen sind. Zwischen studieren und organisieren musst du dir natürlich auch Ruhe und Zeit mit Freunden gönnen. Das geht umso entspannter, je verlässlicher du deine To-Do Liste bearbeitet hast.

Bild: Pixabay

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