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Universität Greifswald

Die Universität Greifswald – gegründet 1456 – ist eine der ältesten Universitäten Deutschlands und des Ostseeraums. Heute ist sie eine zugleich traditionsbewusste und moderne, international orientierte Forschungsuniversität. 

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Stark in der Forschung

Die Forschung an der Universität Greifswald leistet innovative Beiträge zu großen Themen und Herausforderungen unserer Zeit: Zentrale Themen im Schwerpunkt Gesundheit & Prävention sind Gesundheitsgefahren, die von Infektionen ausgehen, das Zusammenspiel von Erregern und körpereigener Abwehr und die Erforschung von Ursachen, Prävention und Behandlung der großen Volkskrankheiten.

Im Schwerpunkt Umwelt & Klima untersuchen Greifswalder Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Anpassung von Arten und Ökosystemen an veränderte Umweltbedingungen und die Grundlagen eines modernen Umweltschutzes zur Erhaltung unserer Ressourcen. In der marinen Umweltmikrobiologie trägt die Untersuchung mariner Bakterien dazu bei, Mechanismen der biologischen Pumpenfunktion der Meere und ihren Einfluss auf die Klimaerwärmung besser zu verstehen.

Energie & Rohstoffe gehören den zentralen Zukunftsfragen. Greifswald ist Standort des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik, einem weltweit bekannten Zentrum für die Erforschung von Hochtemperaturplasmen bei der Kernfusion, einer der zukunftsträchtigsten, preiswertesten und umweltfreundlichsten Formen der Energieerzeugung. Im Forschungsbereich Proteomics und Proteintechnologien werden mit einer weltweit einmaligen robotergestützten Anlage neue Enzyme entwickelt, die als Biokatalysatoren genutzt werden können, um auch künftig die Weltbevölkerung mit kostengünstiger Energie und Kraftstoffen versorgen zu können.

Chancen & Risiken der Globalisierung werden an der Universität Greifswald in interdisziplinärer Zusammenarbeit am Beispiel des Ostseeraums - einer besonders dynamischen Makroregion – untersucht. Zentrale Themen sind die Untersuchung kultureller und mentaler Grenzen, der Umgang mit dem kulturellen Erbe, sprachliche Vielfalt und Minderheitensprachen, Rechtsvergleiche innerhalb des Ostseeraums, nachhaltiges Küsten- und Landmanagement und die Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen.

23.01.2018 Uni-Check an der Universität Greifswald

Studieren in Greifswald

Die Universität Greifswald bietet in fünf Fakultäten − der Theologischen, der Rechts- und Staatswissenschaftlichen, der Medizinischen (Universitätsmedizin), der Philosophischen und der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät ein breites Spektrum an Studienfächern. In Greifswald können 91 verschiedene Studiengänge studiert werden – von A wie Anglistik bis Z wie Zahnmedizin. Neben „Klassikern“ wie etwa Jura, Medizin, Pharmazie, Biologie, Germanistik oder Geschichte werden spannende neue und zukunftsträchtige, aber auch seltene Studiengänge angeboten: Dazu gehören beispielsweise Studiengänge wie Baltistik, Fennistik, Skandinavistik und Slawistik. Neue Studiengänge reagieren auf Veränderungen in der Gesellschaft und der Arbeitswelt. Dazu gehören Biomathematik, Medizinphysik, Umweltwissenschaften, Landschaftsökologie, Management und Recht, Nachhaltigkeitsgeographie sowie Tourismus und Regionalentwicklung.

Rund 10.000 Studierende sind an der Universität Greifswald eingeschrieben. Die Studierenden kommen aus allen Bundesländern; rund ein Viertel davon aus Mecklenburg-Vorpommern. Internationale Studierende stammen aus rund 100 verschiedenen Ländern.

Die Studienbedingungen sind exzellent. Der niedrige Betreuungsschlüssel und ein hohes Engagement der Lehrenden ermöglichen eine intensive und persönliche Zusammenarbeit zwischen Lehrenden und Lernenden. In regelmäßigen Befragungen beurteilen die Studierenden Studienqualität und Betreuung als sehr gut. In Hochschulrankings erreicht Greifswald regelmäßig Spitzenplätze.

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Leben in einer alten "jungen" Hansestadt

Die historische Hansestadt Greifswald gehört heute mit ihrem hohen Anteil an Studierenden zu den jüngsten Städten in Deutschland. Leben und Kultur in der Stadt werden durch die Studierenden und viele studentische Initiativen geprägt. Altstadt, Museumshafen und das naheliegende Meer sind heute noch so malerisch, wie es schon Caspar David Friedrich, der bekannte Greifswalder Maler der Romantik, empfunden haben muss.

Im Pommerschen Landesmuseum sind bedeutsame Kunstschätze der Universität und des Landes zu sehen. Das Theater Vorpommern, das Literaturzentrum im Geburtshaus des Schriftstellers Wolfgang Koeppen, das Hans-Fallada-Haus sowie internationale Festivals und Veranstaltungen wie der Nordische Klang, der PolenmARkT, die Bachwoche und Aufführungen im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern garantieren ein reichhaltiges Kulturangebot.

 

Zwischen Strand und Hörsaal

Nur fünf Kilometer sind es bis zum nächsten Strand. Wassersport gehört natürlich zum breiten Angebot des Hochschulsports. Die Strände auf den Urlaubsinseln Rügen und Usedom und ihre wunderschönen National- und Naturparks laden zu Ausflügen ein.